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Lieber Kunstfreund,
schon sehr früh hat mich alles, was in einem Zusammenhang mit Bildender Kunst steht, begeistert. Als interessierte Ausstellungs- und Museumsbesucherin habe ich mich mit Malerei und Bildhauerei auseinandergesetzt, bin in Gesprächen Künstlern begegnet, die meinen Zugang zur Kunst entscheidend geprägt haben und die mich auch in dem Glauben an die Umsetzung eigener Kleinprojekte bestärkten.
Bruno Gironcoli u. Judith Walker
In den 70er Jahren war, etwa ein Bildhauersymposium am Presseggersee im Gailtal, welches mein Mann und ich organisierten, nicht nur Arbeitsstätte für Bildhauer aus Japan, Zaire, Slowenien, dem friulanischen Raum und Kärnten, sondern auch Kommunikations- und Diskussionsforum. Ein Ort der Begegnung also.
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 | Sich auf diese Weise mit Kunst und Künstlern zu beschäftigen, ermutigte mich 1989, eine kleine Galerie in Hermagor, dem Familienwohnort, aufzumachen, wobei der Blick über die Grenzen von Anfang an eines meiner Hauptanliegen war. Es gelang mir damals, für meine allererste Ausstellung Arbeiten vom Tiroler Maler Max Weiler zu bekommen. Es folgten Präsentationen mit Paul Flora, Ernst Graef, Wolfgang Hollegha, Peter Krawagna, Kiki Kogelnik, Peter Sengl, Hans Staudacher, Harald Schreiber, Reimo Wukounig etc.
Parallel zu den Ausstellungen in der Galerie in Hermagor, zu welcher sich als zweiter Standort eine kleine Wohngalerie in Klagenfurt, später noch eine Innenstadtgalerie reihte, habe ich begonnen, Künstler aus meinem Galerieprogramm auf internationalen Messen zu präsentieren. Bologna, seit 1990 ein Fixpunkt und nicht zuletzt Geburtsort des KogelnikVenetianHeads-Projektes Mailand, Nizza, Cannes, Frankfurt und Österreich haben für Kärntner Künstler etliche Ausstellungen nach sich gezogen. |  |  |
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