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Ohr-Akupunktur
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Reflektorische Therapie nach Paul Nogier. Das Ohr hat mehr als 200 Reflexpunkte mit Bezug auf
Organe und Organsysteme. Feine Nadeln stimulieren diese Punkte gezielt und beeinflussen somit die Organe
positiv (Reflexzonen-Massage).
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Ohrkerzenbehandlung
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Die Ohrkerzenbehandlung stammt ursprünglich von den Hopi-Indianern aus Amerika und ist ein
hochwirksames, einfach- und vielseitig einsetzbares Wärme- und Druckausgleichs-Behandlungsmittel
und wird vielfach auch bei Kopf- oder Ohrenschmerzen und Gleichgewichtsstörungen eingesetzt.
Es besteht vorwiegend aus Honigessenzen, Bienenwachsanteilen, Salbeiöl, Kamille, Johanniskraut und
naturbelassenem Leinengewebe.
Beim Abbrennen der Ohrkerze geschehen folgende physikalischen Vorgänge, welche mitunter auch vom
gegenwärtigen Ohrdruck mitbestimmt werden:
- Am Anfang entsteht ein Kaminzug nach unten bis die Flamme ca. die Hälfte der Ohrkerzenlänge
erreicht hat. Dies bewirkt einen leichten, kaum wahrnehmbaren Überdruck im Ohr.
- Hat die Flamme etwa die Hälfte der Kerzenlänge überschritten, beginnt ein Kaminzug
nach oben, was zu einer Druckentlastung führt.
Während der gesamten Behandlung kann man sich wunderbar entspannen und genießen. Man braucht
keine Bedenken wegen des Feuers zu haben. Der Therapeut hält während des Abbrennvorgangs die
Ohrkerze fest und beendet die Behandlung, wenn sie bis zur gekennzeichneten Höhe abgebrannt ist.
Auch werden nur solche Ohrkerzen verwendet, deren Wachs garantiert nicht tropft. Behandelt werden übrigens
immer beide Ohren. Und im Anschluß daran ruht der Patient noch 15-20 Minuten.
Bis vor einigen Jahren wurden die Ohrkerzen in Handarbeit durch die Hopi-Indianer angefertigt und aus
Amerika importiert. Heute werden sie vorwiegend in Deutschland, nach traditioneller Rezeptur, in sorgfältiger
Handarbeit gefertigt.
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Onzen-Wasserbad
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Japanisches Bad zur Überwärmung des Körpers bei 42-48° C.
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Ortho-Bionomie
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Sanfte Körperarbeit zur Entspannung des Organismus und Harmonisierung der menschlichen Aura.
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Osteopathie
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Die Osteopathie ist ein heilkundliches System, welches Mitte des 19. Jahrhunderts in den USA
entwickelt wurde. Der geistige Vater der Osteopathie, Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917), suchte nach
Möglichkeiten Krankheiten erfolgreich ohne Medikamente und Chirurgie zu behandeln.
Er erkannte, daß alle Erkrankungen des Menschen mit Beeinträchtigungen der Struktur seiner
Muskeln, Gelenke und Bänder im Zusammenhang stehen. Diese Beeinträchtigungen bedingen
offensichtlich eine verminderte Funktionsfähigkeit der inneren Organe.
Die Osteopathie ist bestrebt, Heilung zu ermöglichen, indem diese Beeinträchtigungen
gefunden und sanft korrigiert werden. Gelingt dies, so kann die Funktion wieder normal verlaufen und
die dem Menschen innewohnenden Selbstheilungskräfte werden wirksam, der Mensch kann gesunden.
Man unterscheidet drei große Systeme der Osteopathie:
- Die Parietale Osteopathie zur Behandlung des Muskel-Gelenk-Systems.
- Die Viszerale Osteopathie zur Behandlung der inneren Organe.
- Die Craniosacrale Osteopathie zur Behandlung des zentralen Steuerungssystems des Körpers,
des Gehirns, und der dieses umgebenden Strukturen.
Insgesamt ist die Osteopathie ein in sich geschlossenes Medizinsystem, das den Prinzipien angewandter
Anatomie, Physiologie und Pathologie folgt. Die osteopathische Behandlung folgt dabei den von Dr. Still
entwickelten Prinzipien:
- Der Körper ist eine Einheit. Er ist immer als Ganzes an Gesundheit und Krankheit beteiligt.
- Der Körper verfügt selbst über die Heilungskräfte derer er bedarf.
- Struktur und Funktion sind gegenseitig miteinander verbunden.
Die rationale osteopathische Behandlung basiert auf dem Wissen und der Anwendung der obigen drei Prinzipien.
Osteopathische Therapie bezieht immer den ganzen Menschen in die Behandlung ein: sie versucht,
dem Menschen in seiner körperlichen, emotionalen und geistigen Einzigartigkeit gerecht zu werden
und das Behandlungsziel gemeinsam mit ihm zu erreichen.
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Ozontherapie
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Das medizinische OZON wird aus reinem Sauerstoff hergestellt. Es ist dreiwertiger Sauerstoff und
wirkt toxisch auf die Lungen. Deshalb kann Ozon nur unter Umgehung der Atemwege verabreicht werden. Angewendet
wird die Therapie bei Durchblutungsstörungen des Gehirns, peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen,
Hörsturz, Tinnitus, Immunschwäche, bakteriellen oder viralen Erkrankungen (Hepatitis B, C,
Herpes zoster/simplex), Arthrosen, Gicht, Rheuma, Allergien. Außerdem wird sie genutzt bei der
Nachbehandlung von Schlaganfällen, zur zusätzlichen Therapie bei Krebserkrankungen, bei
Altersbeschwerden, Umweltbelastungen und in der Sportmedizin.
Es gibt fünf Formen der Therapie:
- Bei der großen Eigenbluttherapie werden dem Patienten 50ml venösen Blutes entnommen.
In einer 250ml-Vakuumflasche wird das Blut mit Natriumcitrat ungerinnbar gemacht. Ein medizinisches
Sauerstoff-Ozon-Gemisch wird zugegeben. Es geht sofort mit dem Blut eine Reaktion ein. Wenn das Blut
dem Patienten zurückgegeben wird, gelangen also nur die Reaktionsprodukte in den Kreislauf.
Es handelt sich um eine risikoarme Therapieform, die sich seit Jahrzehnten in der Erfahrungsheilkunde bewährt hat.
- Eine kleine Menge intravenösen Blutes wird dem Patienten bei der kleinen Eigenbluttherapie
entnommen, mit Sauerstoff-Ozon-Gas vermischt und dann in den Muskel injiziert. Die Therapie wird bei
Allergien und in der Sportmedizin verwendet.
- Eine Sauerstoff-Ozon-Gas-Injektion wird bei entzündlichen und degenerativen Gelenkserkrankungen,
Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, bei Sportverletzungen und nach Operationen angewendet.
- Die Rektale Sauerstoff-Ozon-Insufflation ist eine alte Form der Sauerstoff-Ozon-Anwendungen.
Das medizinische Gasgemisch wird in einen Beutel abgefüllt und mit leichtem Druck in den Darm abgegeben.
(Es konnte nachgewiesen werden, dass das Sauerstoff-Ozon-Gemisch von den Darmwänden aufgenommen wird
und über die Blutbahn in den Organismus gelangt, um dort seine Wirkung zu entfalten. Kolitis, eine
Darmentzündung, Durchfälle, Darmmykosen und Lebererkrankungen können so behandelt werden.)
- Bei der Beutelbegasung werden in einem dichten ozonfesten Kunststoffbeutel Hautverletzungen,
infizierte Wunden oder ein Ulcus cruris (offenes Bein) der Extremitäten begast.
Die Therapie darf unter keinen Umständen bei Patienten mit Herz- oder Bluterkrankungen oder
einer Schilddrüsenüberfunktion durchgeführt werden. Außerdem ist Vorsicht geboten
bei der Therapie von Schwangeren und Kindern.
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