Kanton Basel, Kanton Aargau in der Schweiz
Basel-Stadt (Kanton), im Norden der Schweiz gelegener Halbkanton. Er liegt im
deutschsprachigen Teil des Landes.
Der Halbkanton Basel-Stadt umfasst den Hauptort Basel sowie ein kleines
rechtsrheinisches Gebiet mit den Gemeinden Riehen und Bettingen. Basel-Stadt
ist der kleinste Kanton der Schweiz. Die höchste Erhebung erreicht 522 Meter.
Rund 15 Prozent der Fläche sind von Wald bedeckt.
Basel, zweitgrößte Stadt der Schweiz, am Rhein; wegen der guten Verkehrslage als
Eingangspforte zur Oberrheinebene, Burgundischen Pforte, Schweiz und nach
Süddeutschland seit jeher wichtiger mitteleuropäischer Handelsplatz
(heute etwa die Hälfte der schweizerischen Ein- und Ausfuhr) und Kulturzentrum;
Hauptumschlaggüter: Kohle, Erdöl, Getreide, Futtermittel; im inneren Rheinwinkel
das industrielle Klein-Basel mit chemischer, pharmazeutischer, Seiden- und
Metallindustrie; links des Rhein das höher gelegene Groß-Basel mit Münster
(etwa 1185-1225) und vielen historischen Bauten (Reste der Stadtmauern,
14. Jahrhundert, u. a. Spalentor; St. Martinskirche, 13./14. Jahrhundert;
Barfüßerkirche, nach 1250; Pfarrkirche St. Leonhard, 14./15. Jahrhundert;
St. Peter, St. Alban u. a. Kirchen, Kartause in Kleinbasel; Rathaus, seit
1504; Bürgerhäuser aus Mittelalter, Renaissance und Barock); älteste Universität
der Schweiz (1460), größte Bibliothek des Landes, 1662 errichtete Öffentliche
Kunstsammlung, Museum für Völkerkunde, Historisches Museum u. a.; Buchdruck und
Buchhandel; Zentrum des internationalen Zahlungsverkehrs und der Banken und
Versicherungen; Messen (seit 1471); berühmt ist die Basler Fasnacht.
Basel- Land, Basel-Landschaft, schweizerischer Halbkanton, 1833 aus der
Trennung des Kantons (seit 1501) Basel hervorgegangen, Hauptstadt Liestal.
Basel-Land ist nach Basel-Stadt, Genf und Zürich der dichtestbesiedelte schweizerische
Kanton. Es besteht aus dem früheren ländlichen Herrschaftsgebiet der Stadt Basel
und aus Teilen des ehemaligen Fürstbistums Basel (Bezirk Arlesheim).
Kernraum ist das Einzugsgebiet der Ergolz und ihrer Zuflüsse. Diese
Plateaulandschaft des Jura mit engen Tälern ist weithin bewaldet, es gibt
neben Acker- auch Obstbau. Im Süden schließt sich der schmale Kettenjura an;
hier dominiert Weidewirtschaft. Der Nordwesten des Kantons gehört zu den
hügeligen Ausläufern der Oberrheinischen Tiefebene. Hier liegen die wichtigsten
südlichen Vororte Basels, aber auch bedeutende Industriestandorte
(chemisch-pharmazeutische Betriebe, Metall-, Maschinen-, Textilfabriken,
Ziegeleien, Kraftwerke) und fruchtbare Ackerflächen. Der Tafeljura ist
dagegen ein altes Gebiet der Textilindustrie.
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